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Festnetz LNP

Das LNP-Modul (Local Number Portability) stellt die Funktionalitäten zur Verfügung, um im Rahmen der Forderungen zur Rufnummernmitnahme durch §46 TKG PDA-Portierungen durchzuführen und PDA-Daten zu exportieren, die im Portierungsdatenaustausch (PDA) durch das PDA-Modul publiziert werden.

In Deutschland ist LNP seit 1998 möglich. Das verwendete Verfahren wird von der Arbeitsgruppe ITEX („IT-Expertengruppe“) ausgearbeitet, die sich aus Mitarbeitern einzelner Netzbetreiber zusammensetzt und anschließend vom „Arbeitskreis für Nummerierung und Netzzusammenschaltung“ (AKNN) genehmigt und veröffentlicht. Die BNetzA verfügt das Verfahren als verpflichtend.

Portierungsanfragen werden zusammen mit der Vertragskündigung über die elektronische Schnittstelle vom aufnehmenden Netzbetreiber an den abgebenden Netzbetreiber geschickt. Der Portierungstermin wird vom abgebenden Netzbetreiber festgelegt, abhängig von der Vertragsbindung bzw. der Kündigungsfrist. Zu diesem Termin werden innerhalb eines festgelegten Zeitraums (Schaltfenster) die netztechnisch notwendigen Umschaltungen vorgenommen. Während dieser Zeit ist der Anschluss für einen kurzen Zeitraum nicht erreichbar.