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Athena Routingserver

Hintergrund
Das Recht der Kunden, beim Wechsel des Telefonanbieters ihre Rufnummern zu behalten (zu portieren), verbunden mit dem fehleranfälligen und komplexen, dezentralen Verfahren zum Austausch von geografischen Portierungsdaten (PDA), führt bei Netzbetreibern zu hohen Aufwänden bei der Erstellung von Routinginformationen. Oft müssen diese Informationen aus verschiedenen Quellen aufwändig zusammengesetzt werden, um ein akzeptables Ergebnis im Routing zu erzielen.


Portierungsdaten-Service
Die XConnect bietet mit ihrem Portierungsdaten-Service (PDS) qualitative hochwertige und vollständige Portierungsdaten zur effizienten Verbesserung Ihres Routings. Durch den Wegfall bzw. die Minimierung des sogenannten Defaultroutings erreichen Sie eine extreme Kostenersparnis.


Routingserver
Alle qualitätsgesicherten Daten aus unserem Portierungsdaten-Service (PDS) fließen in unseren zentralen Routingserver Athena ein. Die Aufgabe von Athena besteht darin, diese Daten switchgerecht aufzuarbeiten und an den Switch zu übermitteln. Kundenseitig wird ebenfalls die Athena Software als Client installiert, um die aufbereiteten Daten des zentralen Athena entgegen zunehmen.

Durch automatische und zusätzliche manuelle Überwachung aller Prozesse, die an der Einholung von Portierungsdaten bei allen Carriern in Deutschland beteiligt sind, erreicht die XConnect täglich eine vollständige Datenbasis. Trotzdem treten immer wieder, hauptsächlich bedingt durch das dezentrale Portierungsverfahren, widersprüchliche Datensätze bei Portierungsmeldungen auf. Durch unsere speziell entwickelte Software werden diese Widersprüche, zum Teil auf Grundlage mathematischer Algorithmen, aufgedeckt und automatisch bearbeitet.


Funktionsweise
Athena stellt beliebig viele Ebenen zur Verfügung, denen sich bestimmte Kategorien von Rufnummern zuordnen lassen. Die verschiedenen Ebenen erhalten unterschiedliche Prioritäten. So werden beispielsweise abgeschlossene und offene Portierungen auf verschiedene Ebenen gelegt. Von uns korrigierte Portierungsdaten, sogenannte „virtuellePortierungen", werden ebenfalls in eine separate Ebene eingefügt.

Auf den Athena-Client können ebenso eigene Daten in weiteren Ebenen abgelegt werden. In einem automatisierten Prozess werden über die Priorisierung widersprüchliche Aussagen konsolidiert und angrenzende Rufnummernbereiche mit denselben Routingzielen zusammengefasst. Dadurch werden doppelte Einträge verhindert und die Datenmenge zum Switch bzw. zur IN-Plattform reduziert sich auf ein Minimum.

Das Format des Exports an den Switch lässt sich durch eine offen definierbare Schnittstelle individuell gestalten.


Ihre Vorteile:

  • täglicher Abgleich des Switches mit den aktuellen Daten aus dem Portierungsdaten-Service (PDS) der XConnect über Athena sowie mit Daten aus eigenen Quellen
  • aktuelle, vollständige, qualitätsgesicherte Rufnummern-Betreiber-Informationen
  • Analyse und Qualitätssicherung der Portierungsdaten durch speziell entwickelte Automatismen
  • zusätzliche Lieferung von „virtuellen Portierungen“ (Portierungsinformationen, die automatisiert und ggfs. durch Zusatzinformationen anderer Carrier ergänzt werden)
  • Kostenersparnis bei den Transitgebühren
  • schnelle Korrektur bei Routingfehlern (z. B. manuell über die GUI)
  • schneller Export der Routinginformationen
  • Zusammenfassung von Rufnummernbereichen, keine doppelten Einträge, und daher deutlich geringere Datenmengen
  • umfassende Konfigurationsmöglichkeiten
  • kundenindividuelle Formate und Inhalte der Daten
  • Athena ist nicht von ICCS abhängig und kann als eigenständiges System genutzt werden
  • keine Investition in eigene Hardware, Software oder ein eigenes Serviceteam